Jeden prägt das Vergangene - aber wie sah das bei uns aus?

zu Gründungszeiten
zu Gründungszeiten

1972 kam den guten alten Kalübbern eine Idee - lass uns einen Fanfarenzug gründen! Gesagt, getan, allen voran mit Hellmuth Banck und Kurt Jürs wurde alles angeschafft, was gebraucht wurde. Mit genähten Faltenröckchen und den ersten Tönen aus den Naturtonfanfaren zog man ums Dorf - mit nur drei Stücken. Aber die wurden dann einfach wiederholt, bis sie einmal ums Dorf marschiert waren. Mit der Zeit wurden natürlich mehr Musikstücke angeschafft, die heute immer noch in der Vielzahl der Köpfe hier spielen. Es wurde sich weiter entwickelt und damit auch die Musik.

1978 übergab Hellmuth die Zugführung an Jürgen Fritze, der 1982 zum 10-jährigen Bestehen das erste Musikfest hier in Kalübbe organisierte. Ein Riesenerfolg mit 8 Gastzügen und rund 1000 Gästen! 

15-jähriges Bestehen 1987
15-jähriges Bestehen 1987

Doch die Mitglieder des Zuges wollten mehr! Man begann, das Klangbild zu modernisieren. Man kaufte Becken, eine große Trommel, und einige Mitglieder kauften sich eine Ventilfanfare. Außerdem wurden von einem Musikliebhaber drei Mellophone gespendet. Durch diese Instrumente konnte ein ausgeprägteres Musikrepertoire einstudiert werden, die dem Zug wiederum erhebliche Beliebtheitspunkte bescherten.

                         Nachdem Henning Tietgen 1987 Hinrich Sachau als Zugführer ablöste, wurde zum 15. Geburtstag das 2. Musikfest gefeiert, das von einem Überraschungsgeschenk der Ehemaligen in Form eines neuen Musikstückes abgerundet wurde.

Weiter in der Zeit wurde nach Michael Burmeister Jörg Körber zum Zugführer gewählt. 1992 erreichte diese Zeit, die von Weiterentwicklung und Erfolg des Zuges auch aufgrund der Hilfe von Mitglied Ilka Höppner geprägt war, den Höhepunkt. Aufgrund des 20-jährigen Bestehens wurde wieder ein Musikfest veranstaltet und 1994 sogar am Rosenmontagsumzug in Düsseldorf teilgenommen. In Spitzenzeiten zählte der "Fanfarenzug Kalübbe" 50-60 Mitglieder!

Doch so sieht es heute nicht mehr aus, dafür wurde sich ab 1997, als erstmals an einem Notenlehrgang teilgenommen wurde, vor allem musikalisch weiterentwickelt.

25. Jubiläum 1997
25. Jubiläum 1997

Das 25. Jubiläum wurde 1997 natürlich auch gefeiert mit einem kreativen Abendprogramm und viel, viel Musik.

Seit 1998 nennen wir nun André Schnathmeier unseren Zugführer und 1999 wurde die Uniform erneuert. Weibliche Mitglieder liefen nun auch in Hosen rum!

 

Anfang 2002 kam die Idee einer eigenen Drumband, die nur aus trommelnden Mitgliedern bestehen soll auf, die auch bald umgesetzt wurde. Zur Zeit können wir das so nicht mehr machen, da wir zu wenige sind, aber Lust haben wir immer, das wieder zurück ins Leben zu rufen, wenn sich eine Möglichkeit ergibt!

Im Jahr 2002 feierte der Zug auch sein 30jähriges Bestehen mit einem Festball und einem Musikfest. Der Festball wurde mit Stücken des Zuges eingeleitet. Außerdem wurde ein Theaterstück aufgeführt. Erstmals wurde das neu einstudierte Stück "The lions sleeps tonight" vorgetragen. Beim Musikfest am folgenden Tag nahmen acht Gastzüge teil, die mit einem bunten musikalischen Programm unseren Geburtstag umrahmten.

 

2003 begannen wir, die bisherigen Es-Instrumente durch B-Instrumente auszutauschen, aufgrund der besseren Möglichkeit der Notenbeschaffung.

Im Jahr 2004 konnten wir ein eigenes Gebäude beziehen. Die Gemeinde Kalübbe hat uns ein Gebäude am Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung gestellt, welches überwiegend in Eigenleistung umgebaut wurde.

Für das Jahr 2005 hatten wir uns etwas Besonderes überlegt. Zur offiziellen Vorstellung unserer neuen Instrumente haben wir im Rahmen eines "Chronikballs" die bisherige Geschichte des Zuges dargestellt. Es begann mit der Uniform und den blauen Fanfarentüchern von 1972 mit den ersten Stücken. Weiter ging es dann mit den etwas moderneren Stücken bis hin zur neuen Uniform und zu den neuen Instrumenten, wie wir sie heute im Einsatz haben.

Beschaffung neuer Jacken 2013
Beschaffung neuer Jacken 2013

2008 haben wir uns dann auch umbenannt, da unser Name ja nun nicht mehr das versprach, was wir wirklich waren. Fanfaren spielten wir nicht mehr! Daher entschieden wir uns für "music-corps".

Der Zusatz "Klüver Sounds" vermittelt die Verbundenheit zu unserem Heimatort, da „Klüv“ die plattdeutsche Bezeichnung für Kalübbe ist. Die Abkürzung „FF“ bezeichnet bekanntermaßen die Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr, der wir organisatorisch angehören. Unsere Mitglieder sind jedoch nicht automatisch aktive Mitglieder der Feuerwehr.

Passend zum neuen Namen gab es auch ein neues Outfit, das um einiges entspannter ist! Auch noch heute laufen wir in dunklen Pullovern und roten Poloshirts rum, die beide unser Emblem tragen. Auch wind- und wetterfeste Jacken haben wir passend dazu.