music-corps "Klüver Sounds" FF Kalübbe
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Wir über uns und unsere Geschichte

 

 

 
 

 

Wir sind eine nette und lustige Truppe, die - wie der Name schon sagt - Musik macht. Auch Freizeitaktivitäten kommen natürlich nicht zu kurz. So machen wir z. B. Wochenendfahrten, Ralleys oder Grill- und Spieleabende, manchmal auch kombiniert mit dem Einstudieren neuer Stücke.

 

Wir üben immer mittwochs in unseren eigenen Räumlichkeiten am Feuerwehrgerätehaus in Kalübbe.

 

Einen Auszug aus unserem Pertiore gibt es unter "Instrumente/Musik".

 

 


 

 

Unsere Geschichte

von 1972 bis heute

 

 

"Wir gründen einen Fanfarenzug!!"   ---  Das waren die Gedanken des 1972 amtierenden Wehrführers Kurt Jürs und des Gruppenführers Hellmuth Banck.

 

Und so geschah es dann auch. Auf der Dienstversammlung der FF Kalübbe am 03.03.1972 wurde der Beschluss über die Gründung gefasst und der Fanfarenzug war ins Leben gerufen. Nun wurde fleißig geübt, Uniformen wurden angeschafft und in Eigenregie weiße Röcke für die weiblichen Mitglieder genäht. All dies ging so perfekt von der Hand, dass bereits drei Monate später zum Kalübber Vogelschießen im Juni 1972 der erste öffentliche Auftritt erfolgte. Man hatte zwar bisher nur drei Stücke, aber das störte damals niemanden. Man fing einfach immer wieder von vorne an!

Mit Hilfe von „Benno“, dem Leiter des damaligen Plöner Jugendfanfarenzuges, wurde dann so einiges auf die Beine gestellt. Es kamen immer mehr Musikstücke hinzu. 

 

Im Jahr 1978 übergab Hellmuth Banck die Führung an Jürgen Fritze, der dieses Amt bis 1982 ausübte. Aus Anlass des 10. Geburtstages des Fanfarenzuges wurde 1982 das erste Musikfest gefeiert. Zugführer Jürgen Fritze konnte neben den damals acht Gastzügen rund 1.000 Besucher auf dem Sportplatz in Kalübbe begrüßen. Unter ihnen waren auch die größten Fans und Gönner des Zuges, wie der damals amtierende Landwirtschaftsminister Günter Flessner aus Dersau und Kreisbrandmeister Gunther Stoltenberg-Frick. Es war ein durchschlagender Erfolg zu verzeichnen, denn so etwas hatte es in Kalübbe noch nicht gegeben.


Doch die Mitglieder des Zuges wollten mehr! Man begann, das Klangbild zu modernisieren. Man kaufte Becken, eine große Trommel, und einige Mitglieder kauften sich eine Ventilfanfare. Bis dahin wurde nur auf Naturtonfanfaren gespielt. Außerdem wurden von einem Musikliebhaber drei Mellophone gespendet. Durch diese Instrumente konnte ein ausgeprägteres Musikrepertoire einstudiert werden, die dem Zug wiederum erhebliche Beliebtheitspunkte bescherten.

 

Dann kam das Jahr 1987. Unter der Leitung von Henning Tietgen, der Nachfolger von Hinrich Sachau war, wurde zum 15. Geburtstag das zweite Musikfest gefeiert.

Im geplanten Ablauf des Festballs am Samstag vor dem Musikfest kam plötzlich die Ankündigung eines „ungewöhnlichen“ Zuges, von dem niemand etwas wusste. Es erklangen unbekannte, neue Tonfolgen. Ein Zug, der sich aus Ehemaligen des Fanfarenzuges zusammensetzte, spielte ein neues Stück vor, welches dem Fanfarenzug als Geschenk überreicht wurde und das noch heute, zwar in etwas abgewandelter Form, fest zum Repertoire des Zuges gehört.

 

Nach Michael Burmeister wurde Jörg Körber zum Zugführer gewählt. Unter seiner Leitung wurde mit Ilka Höppner an seiner Seite so einiges auf die Beine gestellt. Es begann mit dem Musikfest zum 20-jährigen Bestehen im Jahr 1992, was wieder ein Publikumsmagnet war. In den folgenden Jahren wurden neue Musikstücke einstudiert. 1994 haben wir sogar am Rosenmontagsumzug in Düsseldorf teilgenommen. Hier hieß es für uns: sechs Stunden marschieren; aber am Stück, was bei der Rückfahrt am Abend verständlicherweise viele „müde Krieger“ übrig ließ.

 

1997 wurde an einem Notenlehrgang teilgenommen. Seitdem hatten wir die Möglichkeit, Musikstücke auch nach "richtigen" Noten einzuüben und zu spielen.

 

Am 23.08.1997 folgte dann das Wochenende mit den Feierlichkeiten zum 25. Bestehen des Fanfarenzuges der Freiwilligen Feuerwehr Kalübbe. Der Festball begann mit Darbietungen des Fanfarenzuges, ein Musikstück nach „richtigen“ Noten wurde erstmals vorgestellt. Später wurde die Stimmung durch Sketche aufgeheitert. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt als plötzlich die Bühne sehr seltsam mit Tisch, Stühlen und einem Teppich mit Tigerkopf hergerichtet wurde, denn nun spielten Meike und Frank Schnathmeier das Stück „Dinner for one“ auf Plattdeutsch; „Eeten för een“. Hierbei ernteten die beiden soviel Applaus, daß teilweise noch heute davon gesprochen wird. Der Erfolg des Stückes hat sich so positiv herumgesprochen, daß sie von „Dinner-for-one-Fans“ sogar noch einige Male engagiert wurden, um dieses Stück zu spielen. Das war auch durchaus verständlich.

 

Seit 1998 ist André Schnathmeier als Zugführer an der Spitze des Zuges. Im Jahr 1999 wurde am äußerlichen Bild des Zuges gearbeitet. Die Röcke und Kniestrümpfe der weiblichen Mitglieder wurden abgeschafft und gegen schwarze Uniformhosen ausgetauscht. Weiterhin wurden die Schiffchen gegen Baretts ausgetauscht. Diese Änderungen wurden erstmals auf dem Elternabend im Herbst 1999 vorgestellt. Durch die Vielzahl der weiblichen Mitglieder sah es nach Außen so aus, als würde eine neue Uniform angeschafft worden sein, denn das bisher überwiegende „Weiß“ der Röcke ist nun „Schwarz“ durch die Hosen.

 

Im Jahr 2001 wurde wiederum ein Elternabend veranstaltet, auf dem der damalige Hit „Country-Roads“ vorgestellt worden war. Ebenso wurden neue Schlagzeugstücke „für Zwischendurch“ einstudiert.

 

Anfang 2002 wurde der Beschluss umgesetzt, eine Drumband zu gründen. Diese bestand ausschließlich aus Mitgliedern des Fanfarenzuges. Sie wurde erstmals zum Jubiläumsball zum 30jährigen Bestehen des Fanfarenzuges am 31.08.2002 vorgestellt. Heute haben wir bereits einige Stücke, die die Drumband zum besten gibt. Einen öffentlichen Auftritt hat diese im Rahmen des Maibaumaufstellens am 30.04.2003 in Kalübbe allein gehabt.

 

Zurzeit fehlen uns aufgrund der geringen Mitgliederzahl leider die Spieler hierzu. Sollten sich auch hierzu Interessenten finden, werden wir sofort wieder die Proben hierzu aufnehmen!
 

Im Jahr 2002 feierte der Zug sein 30jähriges Bestehen mit einem Festball und einem Musikfest. Der Festball wurde mit Stücken des Zuges eingeleitet. Außerdem wurde ein Theaterstück aufgeführt. Erstmals wurde das neu einstudierte Stück "The lions sleeps tonight" vorgetragen. Beim Musikfest am folgenden Tag nahmen acht Gastzüge teil, die mit einem bunten musikalischen Programm unseren Geburtstag umrahmten.

 

                   

Auf der Jahreshauptversammlung am 24.01.2003 wurde beschlossen, die Instrumente umzustellen. Die bisherigen Es-Instrumente wurden in mühevoller Arbeit durch B-Instrumente ausgetauscht. Die Umstellung nahm einige Zeit in Anspruch, so dass im Jahr 2003 noch mit den "alten" Instrumenten auftreten wurde und zusätzlich auf den neuen Instrumenten geübt werden muste. Erst zur Saison 2004 konnten wir die endgültige Umstellung durchziehen.

 

Im Jahr 2004 konnten wir ein eigenes Gebäude beziehen. Die Gemeinde Kalübbe hat uns ein Gebäude am Feuerwehrgerätehaus zur Verfügung gestellt, welches überwiegend in Eigenleistung umgebaut wurde. Hier können wir nun üben, Versammlungen abhalten oder auch gesellschaftliche Veranstaltungen machen.

 

Für das Jahr 2005 hatten wir uns etwas Besonderes überlegt. Zur offiziellen Vorstellung unserer neuen Instrumente haben wir im Rahmen eines "Chronikballs" die bisherige Geschichte des Zuges dargestellt. Es begann mit der Uniform und den blauen Fanfarentüchern von 1972 mit den ersten Stücken. Weiter ging es dann mit den etwas moderneren Stücken bis hin zur neuen Uniform und zu den neuen Instrumenten, wie wir sie heute im Einsatz haben. Auch unsere Drumband kam hier wieder zum Einsatz, die unter Schwarzlicht ein eigenes Progamm geboten hat. Dieses kam bei dem Zuschauern so gut an, dass es heute noch nachgefragt wird.

 

Chronikball 2005

Drumband 2005

 

Nachdem nun am Musikstil gearbeitet wurde und immer noch wird, wurde 2008 beschlossen, auch den Namen den neuen Gegebenheiten anzupassen. Ein klassischer Fanfarenzug waren wir ja nun nicht mehr. Auf der Jahreshauptversammlung im Januar 2008 wurde daher - nach langen Überlegungen - der Beschluss zur Umbenennung zum heutigen Namen beschlossen.

 

 

 

 

Die aktuellen Instrumente und die (neue) Musikrichtung stellen - wie bereits erwähnt - keinen klassischen Fanfarenzug mehr da. Daher entschieden wir uns für "music-corps".

Der Zusatz "Klüver Sounds" vermittelt die Verbundenheit zu unserem Heimatort, da „Klüv“ die plattdeutsche Bezeichnung für Kalübbe ist.

Die Abkürzung „FF“ bezeichnet bekanntermaßen die Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr, der wir organisatorisch angehören. Unsere Mitglieder sind jedoch nicht automatisch aktive Mitglieder der Feuerwehr! Wer hieran jedoch Interesse hat, kann sich ganz allein dafür entscheiden.

 

Auch ein neues Outfit haben wir uns zugelegt. Wir tragen zu blauen Jeans rote Polo-Shirts mit unserem neuen Emblem und -für die kühlere Zeit- zusätzlich schwarze Sweat-Shirts. Die Uniform gibt es natürlich auch noch; wir tragen sie zu ganz offiziellen Anlässen.


 

 

Sylt 2010

 

music-corps "Klüver Sounds" FF Kalübbe | zugfuehrer@music-corps-kaluebbe.de